Aktionen

Zahlreiche außerschulische als auch unterrichtsbezogene Aktionen runden das Bild einer Schule ab.

Hier bekommen Sie einen Einblick in die Aktionen der Staatl. FOSBOS Traunstein.  

„mindzone - sauberdrauf!“ an der FOSBOS Traunstein

Wenn der Rauschmittelkonsum kein Spaß mehr ist, sondern den Führerschein kostet, die Schullaufbahn oder den Arbeitsplatz gefährdet, soziale Beziehungen zerstört, die Gesundheit angreift ..., dann wird es ernst oder sogar todernst. Um besser einschätzen zu können, wann es reicht, gefährlich wird  ohne Drogen gleich zu verteufeln, dazu kam das Team von „mindzone - sauberdrauf!“ der Fachambulanz für Suchtkranke der Caritas an die FOSBOS Traunstein. Barbara Rauscher, Alexandra Grösch und Philipp Reiter bauten ihren Stand am Donnerstag, 5. 12. im Lichthof mitten in der Schule auf. Sonst sind sie damit in der Festival- und Partyszene unterwegs. Einmal im Jahr aber machen sie hier Station, damit sich die angehenden Abiturienten spielerisch und unterhaltsam und doch sehr ernsthaft mit der Suchtproblematik auseinandersetzen können.   

Mehrere sehr begehrte Quiz zu verschiedenen legalen und illegalen Drogen, die nicht selten mit ihren entlarvenden und provozieren­den Fragen Heiterkeit auslösten, räumten mit vie­len ver­harmlosenden Volksweisheiten auf. Mit speziel­len Rausch-Brillen konnte jeder in einem Geschicklich­keitsspiel selbst die Erfahrung sammeln, wie ge­fährlich eingeschränkt die Wahrnehmungsfähigkeit unter Drogeneinfluss ist. Wenn das dann auch oft recht komisch aussah und einiges Gelächter hervorrief, ver­ließen doch viele nachdenklich diesen Par­cours. Angeregt durch solche amüsanten Aktionen blieben dann doch immer wieder Schülerinnen und Schüler, soweit es der Unterricht erlaubte, länger an den Ständen, wo die  kompetenten Ge­sprächspartner auf drängen­de Fragen eingehen oder auf Hilfsangebote ver­weisen konnten. Für weiterge­hende persönliche Proble­matiken steht zudem Andreas Nikol, der als Suchtpräventionsbeauftragter der Schule diese Veranstaltung or­ganisiert hatte, als Ansprechpartner über den Tag hinaus zur Verfügung.

Ansonsten konnten sich die Schüle­rinnen und Schüler auch selbstständig mit dem sehr ju­gendgemäßen Informationsmaterial zum Mit­nehmen beschäftigen, das kurz und bündig das Wesent­liche zu Fragen der Sucht auf den Punkt bringt. Der rege Andrang an den Ständen zeigte, wie gut das Angebot ankam.

 

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