Entweder wir finden einen Weg - oder wir machen uns einen!

Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen an der FOSBOS Traunstein

„Dass wir auf unsere Abiturfeier in gewohnter Weise verzichten müssen, bedauern wir alle sehr“, so Schulleiterin Barbara Spöttl in ihrer Videobotschaft an die 391 Abiturientinnen und Abiturienten, Fachabiturientinnen und Abiturienten der FOSBOS Traunstein, die am 29. 07. 2020, dem vom Kultusministerium festgelegten Termin, ihr Reifzeugnis heuer durch die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer erhielten. Damit die Covid-19-Hygieneregeln im Schulhaus eingehalten werden konnten, erfolgte die Zeugnisverleihung in vier Durchgängen. Dies musikalisch begleitet, im festlich geschmückten Schulgebäude und mit Blumenschmuck arrangierten Klassenräumen. 

Das „Corona“-Schuljahr 2019/20 sei mit einer Alpenüberquerung zu vergleichen, so die Schulleiterin. Wie im Hochgebirge musste auch auf dem Weg zum Fachabitur oder zum Abitur schnell auf „spontan eintretende Wechselfälle“ reagiert werden, verlangt wurden „körperliche und mentale Belastbarkeit“, „Umsicht und konsequente Planung“ und als hilfreich erwiesen sich – wie beim Bergsteigen – „Bergführer“ in Form von Lehrerinnen und Lehrern sowie Stundenplanern und die technisch kompetente Onlinebetreuung einer Lehrkraft. Spöttl: „Nur durch den ausdauernden, geistesgegenwärtigen und unaufgeregten Einsatz all dieser Beteiligten gelang es, den Ansprüchen dieses ‚Ausnahmeschuljahrs‘ gerecht zu werden und Sie, liebe Absolventinnen und Absolventen, sicher zu Ihrem Ausbildungsziel zu geleiten. Dabei war es uns ein großes Anliegen, kein ‚Notabitur‘ zu kreieren, sondern ein Fachabitur und Abitur, welches den bisherigen Abschlüssen, insbesondere hinsichtlich der Qualität, voll ebenbürtig ist.“

Die Videobotschaft von Barbara Spöttl endete mit einer herzlichen Gratulation zum Bestehen des Abiturs/Fachabiturs, einem Erfolg, „den Sie unter schwierigeren Bedingungen als alle Schülergenerationen vor Ihnen an unserer Schule errungen haben. Lassen Sie sich, auch wenn plötzlich Hindernisse auf Ihrem Weg auftauchen sollten, niemals entmutigen.“ In diesem Sinne erinnert die Schulleiterin an die vermeintlichen Worte des berühmtesten Alpenüberquerers aller Zeiten, dem karthagischen Feldherrn Hannibal: „Entweder finden wir einen Weg – oder wir machen uns einen.“ 

Neben den „weltlichen“ Wünschen der Schulleitung, wurden die Schülerinnen und Schüler auch von Andreas Nicol als Vertreter der Fachschaft Religion mit dem Appell, ihren Glauben ins, zumindest bei den meisten Schülerinnen und Schülern, außerschulische Leben „mitzunehmen“ und „Gottes Segen“ verabschiedet.  

Besonders geehrt wurden die 13 Schülerinnen und Schüler der 12. und 13. Klassen, die ihren Abschluss mit der Note 1,5 und besser erzielt haben. Sie erhielten nicht nur eine Ehrung durch die Schule, sondern auch eine Urkunde sowie ein Gutschein von Landrat Siegfried Walch.

Als jahrgangsbeste Schüler konnten Nico Kießl, 12. Jahrgangsstufe/Fachrichtung Technik mit einer Fachhochschulreife von 1,1 und Florian Zeltsperger, 13. Jahrgangsstufe der Berufsoberschule/Technik mit einer allgemeinen Hochschulreife von 1,1 von Barbara Spöttl persönlich beglückwünscht werden. Florian Zeltsperger strebt ein Mathematikstudium in München an, Nico Kießl besucht im nächsten Schuljahr die 13. Klasse der FOSBOS Traunstein, um die allgemeine Hochschulreife zu erlangen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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