Berufliche Oberschule Traunstein

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Alle Jahre wieder ...


...und doch jedes Mal neu!
Die Literaturzeitschrift „LesensArt“ erscheint nun schon im 19. Jahr an der FOS / BOS Traunstein und ist doch jedes Mal wieder ein echtes Abenteuer. Einmal im Schuljahr kommt sie heraus, über ein halbes Jahr arbeiten wir daran. Sie enthält literarische Texte unserer Schülerinnen und Schüler, von Gedichten über Kurzgeschichten oder Ausschnitten aus längeren Werken bis hin zu experimentellen Texten, oft noch verbunden mit grafischer Gestaltung und bereichert durch Zeichnungen aus dem Kunstunterricht zum Thema Literatur. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Und wie spannend ist das ...

für die Autorinnen und Autoren, die oft zum ersten Mal mit ihren Werken an die Öffentlichkeit gehen, sich der Kritik stellen und gemeinsam mit ihrer betreuenden Lehrkraft die Ausdrucksform finden, die sie suchen ...

für die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer, die nicht wissen, was auf sie zukommt, wenn sie am Anfang des Schuljahrs das Angebot machen Autorinnen oder Autoren bis zur Veröffentlichung ihrer Werke in unserer Literaturzeitschrift zu begleiten. Wer kommt? Mit welchen Texten? Werde ich einen Zugang zu diesen Werken finden, ins Gespräch mit der Autorin oder dem Autor kommen? Wie wird meine Rückmeldung aufgenommen, die ich gebe? ...

für die Leserinnen und Leser, die 2 Euro investieren, weil ihnen versprochen wurde, dass sie dafür ein besonderes Leseabenteuer erwartet. Eine breite Palette an Texten und Bildern wird geboten, so dass sicher jeder genug finden kann, das ihn lächeln macht, aufregt, vor Bewunderung staunen lässt ...    

Tobias Michalke und Andreas Nikol
mit dem Betreuerteam Ruth Ferrari, Bettina Klumpner, Florian Parzerfall, Elisabeth Seidl-Strohhammer, Claudia Stangner und Ursula Ammersbach

Kostprobe

Stillleben

Ich hänge fest,

zwischen NICHTS und fast,

vielleicht und doch nicht.

 

Ich fühle mich nicht ganz,

als wär ich fehl am Platz,

als wäre es nicht mein LEBEN.

 

Ich kann mich nicht bewegen,

nicht vor und nicht zurück,

deswegen bleibe ich STILL stehen.

 

Ich hänge fest,

hänge fest in meinem Leben,

in meinem STILLLEBEN.

Hanna Berndlmaier